60 Jahre Bundesministerin Grete Rehor

Logo Volkspartei 19.04.2026

Die Pionierin der Volkspartei hat als Österreichs erste Ministerin entscheidende Akzente in der Sozialpolitik gesetzt und Frauen die Tür zur Spitzenpolitik als unverzichtbare Akteurinnen geöffnet.

Bundesministerin Grete Rehor

Am 19. April jährt sich das geschichtsträchtige Jubiläum der Angelobung von Österreichs erster Ministerin Grete Rehor zum 60. Mal. Von Anbeginn an war die Volkspartei ein breiter Schulterschluss aus allen Teilen der österreichischen Gesellschaft und wurde gleichermaßen Seite an Seite von fleißigen Männern und Frauen in unserem Land getragen. In der Folge hat die Österreichische Volkspartei Frauen in der Politik früh vor den Vorhang geholt und damit eine Vorreiterrolle eingenommen. Dass die erste weibliche Bundesministerin Grete Rehor von der ÖVP gestellt wurde, ist Ausdruck unseres klaren Bekenntnisses zu Gleichberechtigung und Chancengleichheit für Frauen und Männer.

Grete Rehor hat als Sozialministerin entscheidende Akzente und wichtige Errungenschaften in der Sozialpolitik erwirkt. So wurden in ihrer Amtszeit das Sozialbudget um 66 Prozent aufgestockt und die Pensionen real um 22 Prozent erhöht. Zudem setzte sich Rehor für die berufliche Besserstellung von Frauen – vor allem Müttern – ein und richtete eine Abteilung für frauen­spezifische Fragen in der Sozialpolitik ein. Zu den wohl bedeutendsten Leistungen Grete Rehors zählt, dass sie Frauen mit ihrer Courage die Tür zur Spitzenpolitik geöffnet und sie als unverzichtbare politische Akteurinnen etabliert hat. Das Vermächtnis Grete Rehors wirkt weit über ihre Amtszeit hinaus und lebt in jeder Frau weiter, die sich in Österreich auf Gemeinde-, Landes- oder Bundesebene politisch engagiert.

Bundesleiterin der ÖVP Frauen Juliane Bogner-Strauß:

„60 Jahre nach der Angelobung der ersten Ministerin in Österreich erinnert uns dieser Meilenstein daran, wie wichtig Mut, Durchsetzungsstärke und politische Verantwortung von Frauen waren und weiterhin sind. Die Berufung Grete Rehors als erste Ministerin im Jahr 1966 war ein bedeutender Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung. Sie hat Türen geöffnet, durch die heute viele engagierte Frauen selbstverständlich gehen. Unser Auftrag bleibt, diesen Weg konsequent weiterzugehen.“