09.04.2024

Cybersicherheit wird ausgebaut

In einer immer digitaler werdenden Welt spielt Schutz und Sicherheit im Internet eine zentrale Rolle. Die Bundesregierung bekennt sich dazu, die Sicherheit vor Cybercrime zu erhöhen und hat daher das Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz auf den Weg gebracht. 

Innenminister Gerhard Karner

Cyberattacken und Cybercrime-Vorfälle nehmen weltweit zu – auch innerhalb der Europäischen Union und in Österreich. Es ist essentiell, dass das Funktionieren des Staates gewährleistet ist. Dafür müssen Gebietskörperschaften, Vereine und tausende Unternehmen auf Cyberattacken vorbereitet sein. Bereits im letzten Jahr wurde ein breiter Prozess gestartet, um mit Unternehmen und relevanten Stakeholdern die notwendigen Maßnahmen zu koordinieren.

Ziel ist es:
•    Die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen, Organisationen, öffentlichen Institutionen und Vereinen im Cyberbereich zu erhöhen.
•    Die Reaktionszeit auf Cyberangriffe zu verkürzen.
•    Europaweit einheitliche und national verpflichtende Standards für Sicherheitsvorkehrungen zu schaffen.


Insgesamt bedeutet das mehr Schutz und Sicherheit für knapp 4000 Unternehmen sowie Gebietskörperschaften und Vereine. Mit NIS-2 wird sichergestellt, dass Unternehmen und Institutionen handlungsfähig bleiben und die Daten der Österreicherinnen und Österreicher geschützt werden.

Innenminister Gerhard Karner:

„Cybersecurity zählt zu den großen Herausforderungen im Bereich der kriminalpolizeilichen Arbeit. Mit der Umsetzung der europäischen Richtlinie erhöhen wir die Netzsicherheit von Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Institutionen. Damit verbessern wir ihre Widerstandsfähigkeit in diesem Bereich, verkürzen die Reaktionszeit auf Cyberangriffe und schaffen national verpflichtende und einheitliche Standards für die Sicherheitsvorkehrungen.“