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23.10.2025

Frühere Schwerarbeitspension für Pflegekräfte

Ab dem 1. Jänner 2026 wird der Pflegeberuf offiziell als Schwerarbeit anerkannt. 

August Wöginger

Pflege ist Schwerarbeit!

Konkrete Änderungen ab 2026:

  • Ab 2026 werden Pflegeberufe, von der diplomierten Pflege über Fachassistenz bis zur Pflegeassistenz ausdrücklich in die Schwerarbeitsverordnung aufgenommen.
    • Die Regelung gilt für Tätigkeiten in der direkten Pflege, etwa in Spitälern, Heimen oder mobilen Diensten. 
  • Auch Teilzeitkräfte werden berücksichtigt.
    • Das ist ein großer Fortschritt, insbesondere für die vielen Frauen in dieser Branche. 
  • Künftig genügt eine Schwerarbeitsbelastung von 12 Tagen pro Monat anstelle der bisherigen 15 Tage, womit der reale Arbeitsalltag besser berücksichtigt wird.

Wer sein Leben lang für andere da ist, verdient einen fairen Ruhestand

Voraussetzung für die Aufnahme in die Schwerarbeiterregelung sind 45 Versicherungsjahre und davon 10 Jahre Schwerarbeit in den letzten 20 Jahren vor Pensionsantritt. Durch die Reform können jedes Jahr rund 1.000 Pflegekräfte zusätzlich früher in Pension gehen, zusätzlich zu den rund 8.000 Menschen, die bereits jetzt jährlich eine Schwerarbeitspension erhalten. Die Reform beseitigt Ungerechtigkeiten, wie eng gefasste Definitionen, bürokratische Hürden und die Vernachlässigung psychischer Belastungen gehören der Vergangenheit an.
 

ÖVP-Klubobmann August Wöginger:

„Mit der Vereinfachung, als Pflegekraft in die Schwerarbeit zu kommen, setzen wir ein Zeichen der Wertschätzung und des Respekts all jenen gegenüber, die in der Pflege arbeiten. Wir wollen für jene, die über Jahre tatsächlich in der Pflege schwer gearbeitet haben und für die Patientinnen und Patienten „am Bett“ da waren, eine verbesserte Anerkennung ihrer schweren Arbeit in der Pflege schaffen. Es ist uns bewusst, dass Pflege einer der härtesten Jobs im Lande ist - Pflege ist Schwerarbeit. Es ist also wichtig, Pflegeberufe dort einzuordnen, wo sie hingehören: In die Schwerarbeit.“