07.12.2023

Gewaltschutz für Frauen erweitert    

Die Bundesregierung intensiviert den Gewaltschutz für Frauen und Mädchen. Denn fest steht: Österreich muss ein sicherer Ort für alle sein. Mit der Einführung von Gewaltambulanzen wird ein weiterer Schritt gesetzt, um den Schutz von Frauen und Mädchen zu erhöhen.

Susanne Raab

Die Bundesregierung hat den Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt. Der Anspruch ist, dass jede Frau und jedes Mädchen gewaltfrei leben kann. 

Zur Ausweitung dieses Schutzes vor Gewalt schafft die Bundesregierung neue und niederschwellige Gewaltambulanzen, damit sich Betroffene in einem geschützten Umfeld kostenlos untersuchen lassen können. In diesen Untersuchungsstellen werden Verletzungen und Spuren von Gewalt dokumentiert, um sie in einem möglichen späteren Gerichtsverfahren als Beweismittel verwenden zu können. Außerdem wird Frauen und Mädchen eine Anlaufstelle geboten, um in Zusammenarbeit mit Opferschutzeinrichtungen Lösungen für die individuelle Situation der Betroffenen zu finden.

Dieser wesentliche Schritt gegen Gewalt im privaten Umfeld reiht sich in eine Liste von Maßnahmen gegen Gewalt ein, die die Bundesregierung bereits im Laufe der Legislaturperiode umgesetzt hat. Mit der Erhöhung der Zahl der Präventionsbediensteten um mehr als das Doppelte, der Einführung eines obligatorischen Waffenverbotes nach einem Betretungs- und Annäherungsverbot, dem Ausbau der psychosozialen Prozessbegleitung sowie mit neuen Beratungsstellen für Gewaltprävention hat die Bundesregierung den Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen deutlich erhöht. Die Bundesregierung wird damit ihrem Anspruch gerecht.  

Frauenministerin Susanne Raab:

„Gewalt hat immer viele Gesichter und Facetten, aber eines ist immer ganz klar: Ein Opfer, das Gewalt erfährt, ist niemals schuld. Es gibt nichts, was eine Frau tun kann, das Gewalt rechtfertigt. Schuld sind immer die Täter.“