12.06.2024

Katastrophen-Fonds-Garantiebetrag für Feuerwehren wird auf 140 Mio. Euro angehoben

Die Bundesregierung hat im heutigen Ministerrat eine Novellierung des Katastrophenfondsgesetzes beschlossen. Der jährliche Garantiebetrag wird auf mindestens 140 Mio. Euro angehoben, was die Feuerwehren unterstützt und ihnen Planungssicherheit liefert.

Magnus Brunner

Vor dem Hintergrund vermehrt auftretender Wetterextreme nehmen die Herausforderungen für die österreichischen Feuerwehren zu. Alleine von 2022 auf 2023 wurden die dokumentierten, meist technischen Einsätze um 34.000 Einsätze erhöht. Daher hat die Bundesregierung eine Erhöhung des Garantiebetrags von bisher 95 Millionen Euro auf 140 Millionen Euro veranlasst.

Mit der Erhöhung des Garantiebetrages für Feuerwehren aus dem Katastrophenfonds und der Feuerschutzsteuer, wird den Feuerwehren die Planungssicherheit gewährleistet, um in jedem Fall ihren jährlichen Ausgaben nachkommen zu können. Außerdem können Investitionen für die Beschaffung von neuen Einsatzgeräten getätigt werden. Die Gelder werden den Ländern je nach Volkszahl zur Verfügung gestellt. 

Tatsächlich stehen den Feuerwehren sogar insgesamt mindestens 160 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung, denn bereits im Jahr 2022 ist eine Erhöhung der Mittel aus dem Katastrophenfonds des Bundes um 20 Mio. Euro erfolgt, die nun zusätzlich zum erhöhten Garantiebetrag beigetragen wird. Denn es ist wichtig, unseren Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern Planungssicherheit zu gewährleisten, schließlich sorgen sie täglich für die Sicherheit unseres Landes.
 

Finanzminister Magnus Brunner: 

„Pro Jahr leisten die Feuerwehren in Österreich fast 300.000 Einsätze. 99 Prozent der knapp 
350.000 Mitglieder sind Freiwillige, die für unsere Sicherheit sorgen. Weil die Arbeit der 
Feuerwehren unschätzbaren Wert für unser Land hat und sie nicht nur unseren Respekt und 
unseren Dank verdienen, stärken wir sie nun auch weiter finanziell.“