05.02.2024

Kinderschutz im Internet wird ausgebaut

Das Leben junger Menschen verlagert sich immer mehr ins Internet, damit steigt leider auch die Gewalt im digitalen Raum. Mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen hat bereits sexuelle Belästigung und Gewalt im Internet erfahren. Die Bundesregierung verstärkt mit einer neuen Fachstelle den Kinderschutz im Netz. 

Familienministerin Susanne Raab

Für die Volkspartei als Familienpartei zählt Kinderschutz zu einem Grundanliegen. Mit der Schaffung der neuen Kinderschutz-Fachstelle wird ein wichtiges Vorhaben aus dem Österreichplan von Bundeskanzler Karl Nehammer, mehr Schutz im Internet zu schaffen, umgesetzt. 

Mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen gibt an, online bereits sexuelle Belästigung oder Gewalt erfahren zu haben. Einige Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer noch deutlich höher liegt. Gewalt passiert hauptsächlich dort, wo sich Kinder und Jugendliche am häufigsten im Internet bewegen – in sozialen Netzwerken, auf Messenger-Diensten oder auf Gaming-Plattformen. 

Die Bundesregierung sagt klar: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Daher wird nun eine Kinderschutz-Fachstelle eingerichtet, die sich auf sexuelle Gewalt im digitalen Raum spezialisiert. Das Angebot richtet sich gezielt an Kinderschutzorganisationen, Jugendarbeitsfachkräfte und Pädagogen, aber auch an Richter. Hierbei werden Fortbildungen im Online-Bereich, Vernetzung und Fachinformationen bereitgestellt. Auch die Beantwortung von fachlichen Anfragen und Unterstützung bei der Adaptierung von Kinderschutzkonzepten gehört zu den Spezialgebieten dieser Fachstelle.

Familienministerin Susanne Raab: 


„Kinderschutz ist in allen Bereichen von großer Bedeutung, auch im Internet. Kinder und Jugendliche nützen immer früher und immer intensiver das Internet, deshalb müssen die Risiken dieser Mediennutzung immer mehr berücksichtigt werden.“