09.02.2024

Klarnamenpflicht: Für eine faire digitale Welt

Das gesellschaftliche Leben verlagert sich immer mehr ins Netz. Dabei sind neue Gefahren entstanden, auf die unser Rechtssystem nicht vorbereitet ist. Klar ist: Das Internet darf kein rechts- und identitätsfreier Raum sein. 

Staatsekretär Florian Tursky

Jeder hat mit dem Umgang, der teilweise auf Social Media Plattformen und im Internet allgemein herrscht, schon persönliche Erfahrungen gemacht. In der Anonymität wird viel gesagt und geschrieben, das man im echten Leben – ohne Schutz der Anonymität – so nicht sagen würde. Fakt ist: Wenn Rechte verletzt werden, dann muss nachvollziehbar sein, wer diese Rechte verletzt hat

Im Österreichplan von Bundeskanzler Karl Nehammer ist die Klarnamenpflicht für Onlineplattformen festgeschrieben. Dabei soll es nicht darum gehen, dass Nicknames grundsätzlich verboten werden. Vielmehr möchte Bundeskanzler Karl Nehammer sicherstellen, dass Straftaten, die im Internet unter dem vermeintlichen Schutz der Anonymität ausgeübt werden, auch aufgeklärt werden können. Denn was offline gilt, muss auch online gelten

Im Bereich der Unternehmen, Betriebe und des Tourismus ist eine Klarnamenpflicht für den Wirtschaftsstandort Österreich essentiell. Oftmals werden auf gängigen Bewertungsplattformen Fake-Bewertungen verfasst, die nicht der Wahrheit entsprechen, aber gleichzeitig für die einzelnen Unternehmen einen massiven wirtschaftlichen Schaden bedeuten. Daher will Bundeskanzler Karl Nehammer im Sinne unserer Unternehmer mehr Fairness im Internet gewährleisten.

Staatssekretär Florian Tursky: 


"Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und was offline gilt, muss auch online gelten. So wie wir offline für Sicherheit und einen fairen Umgang miteinander sorgen, so müssen wir in unserer modernen und digitalen Welt auch online für Sicherheit sorgen.“