11.01.2024

Lehrer: Schneller und besser vorbereitet in die Klassen

Die Lehrerinnen und Lehrer sind der Grundpfeiler des Bildungssystems – kaum ein Berufsstand ist für unsere Gesellschaft so wichtig. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass Pädagogin oder Pädagoge zu werden, eine der beliebtesten und vielversprechendsten Berufswege für junge Menschen ist. Daher wird ihre Ausbildung reformiert. 

Bildungsminister Martin Polaschek

In der Schule begegnen einander nicht nur Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler, es ist die Begegnung von Wissen von heute und Gesellschaft von morgen. Die Lehrkräfte sind es, die diese Begegnung tagtäglich, in jeder Unterrichtsstunde, davor sowie danach ermöglichen.


Daher hat die Bundesregierung vor mehr als einem Jahr mit „Klasse Job“ die größte Lehrkräfteoffensive der Zweiten Republik gestartet. Dieses umfassende Programm beinhaltet Maßnahmen, die sowohl kurz-, mittel- und langfristig gegen den Lehrkräftemangel wirken und die Tätigkeit und den Rahmen der Arbeit stetig verbessern.


Nach intensiven Vorarbeiten mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis, aus den ausbildenden Einrichtungen, also den Pädagogischen Hochschulen und Universitäten sowie aus dem QSR – dem Qualitätssicherungsrat für Pädagogen-Bildung – konnte die Bundesregierung nun umfassende Änderungen präsentieren: Das Bachelorstudium wird auf drei Jahre verkürzt, ein Masterabschluss ist nach insgesamt fünf Jahren (drei Jahre Bachelor-Studium und zwei Jahre Master-Studium) möglich. Gleichzeitig wird das berufsbegleitende Studieren einfacher gestaltet. Die Praxisteile während dem Studium werden ausgeweitet und es werden neue Schwerpunkte im Bereich "Pädagogik" und "Deutsch als Zweitsprache" gesetzt. 

Bildungsminister Martin Polaschek:

"Die Schulen in Österreich, sie sind Arbeitsplatz und sie sind Zukunftsplatz. Wir setzen jetzt einen Meilenstein, weil wir die Ausbildung für Pädagoginnen und Pädagogen grundsätzlich reformieren. Wir schaffen damit ein modernes Studium, das den Ansprüchen und Erfordernissen der Schulen im 21. Jahrhundert gerecht wird."