18.03.2024

Migrationsabkommen mit Ägypten gelungen

Bundeskanzler Karl Nehammer reiste gemeinsam mit anderen EU-Regierungschefs nach Ägypten, um dort ein Migrationsabkommen zu schließen. Migrationsabkommen wie diese sind ein wichtiger Baustein in der Asylbremse, da sie bereits von vornherein verhindern, dass sich Menschen auf den gefährlichen Weg über das Mittelmeer zu uns machen. Die Bundesregierung zieht damit die Asylbremse noch stärker an.

Bundeskanzler Karl Nehammer

Gemeinsam mit der EU-Kommissionspräsidentin und den Regierungschefs von Italien, Griechenland und Belgien war Bundeskanzler Karl Nehammer vergangenes Wochenende in Ägypten, um ein Migrationsabkommen mit der dortigen Regierung zu verabschieden. 

Die Bedeutung Ägyptens darf nicht unterschätzt werden. Das Land in direkter Nachbarschaft zu Europa hält nach Schätzungen 7 Millionen innerafrikanische Flüchtlinge. Gerade in letzter Zeit wurden vermehrt Ankünfte aus Ägypten an Europas Außengrenzen verzeichnet.

Deswegen gewährt die Europäische Union Ägypten im Rahmen dieses Abkommens Unterstützungen in Form von Darlehen für bilaterale und  migrationsspezifische Projekte. Somit unterstützt die EU Ägypten dabei, nicht nur die eigenen Menschen, sondern auch die in Ägypten aufhältigen Drittstaatsangehörigen weiter im Land zu behalten, sodass diese sich gar nicht erst auf die gefährliche Reise nach Europa und Österreich machen. 

Das Abkommen folgt damit dem Prinzip: Hilfe vor Ort, statt unkontrollierte Migration nach Europa.

Bundeskanzler Karl Nehammer:


„Die Sicherheit Europas ist maßgeblich von der Sicherheit unserer Nachbarn abhängig. Ägypten ist der bedeutendste Stabilitätsfaktor in Nordafrika und ein verlässlicher Partner beim Eindämmen illegaler Migration. Ich setze mich daher seit Jahren für effektive Abkommen ein, gerade mit den Partnern in Nordafrika, um illegale Migration in die EU und nach Österreich zu verhindern und Stabilität, wirtschaftliche Perspektiven und Sicherheit vor Ort zu schaffen.“