29.05.2024

Neue Maßnahmen im Bereich Pflege und Betreuung 

Die Bundesregierung hat ein neues Maßnahmenpaket für Pflege und Betreuung präsentiert. Es umfasst fünf Punkte, das alle Bereiche von Pflege und Betreuung von diplomierten Pflegekräften über Sozialbetreuungsberufe und 24-Stunden-Betreuung bis hin zu pflegenden Angehörigen beinhaltet.

August Wöginger

Die Zahl der Menschen, die ein hohes Alter erreichen, wächst und somit auch der Bedarf an kompetenter Betreuung und qualifiziertem Personal. Die Bundesregierung hat in den Jahren 2022 und 2023 schon zwei Pflegereformen umgesetzt und präsentiert nun ein neues Maßnahmenpaket, das künftig für sämtliche Pflegende und Betreute wirksam ist.

Ab sofort ist ein Pflegestipendium auch für das Studium an Fachhochschulen möglich. Durch eine Kompetenzstelle gibt es eine schnellere Anerkennung von ausländischen Abschlüssen von diplomiertem Pflegepersonal und mit einer 15a-Vereinbarung werden bundesweite Standards für Sozialbetreuungsberufe geschaffen und Kompetenzen von Heimhilfen erweitert.

Was in den vergangenen Jahren umgesetzt wurde:
-    Gehaltszuschüsse für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege
-    eine sechste Urlaubswoche für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab 43 Jahren
-    ein Ausbildungszuschuss von 600 Euro 
-    ein Pflegestipendium für Umsteigerinnen und Umsteigern von mindestens 1500 Euro pro Monat
-    Erhöhung der Förderung für die 24-Stunden-Betreuung
-    Erhöhung des Angehörigenbonus 
Die Maßnahmen wurden im Finanzausgleich langfristig gesichert.

Neue Maßnahmen:
1.    Pflegestipendium für Umsteigerinnen und Umsteiger auch an Fachhochschulen
2.    Kompetenzstelle für schnellere Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
3.    Bundesweite Standards und erweiterte Kompetenzen für Sozialbetreuungsberufe
4.    Transparenz bei der Abrechnung von 24-Stunden-Betreuungsverträgen
5.    Ersatzpflege wird auch tageweise nutzbar
 

ÖVP-Klubobmann August Wöginger: 

„Die Reform der Pflege ist eine Investition in unsere Zukunft. Zu den bisherigen Maßnahmen, wie Gehaltszuschüssen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege, eine leichter erreichbare sechste Urlaubswoche oder dem Angehörigenbonus, setzen wir jetzt weitere wichtige Schritte: Mehr Tempo und Unterstützung bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse ebenso wie die verbesserte finanzielle Unterstützung bei der Ausbildung der Pflegekräfte, sorgen dafür, dass Pflegekräfte rasch und gut einsetzbar sind. Pflege geht uns alle an und darum arbeiten wir hier auf Hochtouren für weitere Verbesserungen.“