12.02.2024

Sachleistungen statt Bargeld für Asylwerber

Der Österreichplan von Bundeskanzler Karl Nehammer setzt das Ziel, dass Asylwerber künftig Sach- statt Geldleistungen bekommen. Damit soll der Missbrauch unseres Asylsystems verhindert werden. Gleichzeitig wird Österreich für illegale Migration unattraktiv. 

Innenminister Gerhard Karner

Im Österreichplan 2030 hat Bundeskanzler Karl Nehammer festgelegt, dass es in Zukunft mehr Sach- statt Geldleistungen für Asylwerber geben soll. Damit soll sichergestellt werden, dass unser Asylsystem auch in Zukunft für jene da ist, die um Schutz vor Verfolgung ansuchen und nicht für jene, die illegal nach Österreich einwandern

Eine Maßnahme, die das System missbrauchsicher machen, ist die Einführung einer Sachleistungskarte. Mit der Sachleistungskarte können Asylwerber auch in Zukunft alle Einkäufe des Alltags erledigen. Anders als bei Bargeld oder einem normalen Konto ist es mit dieser Karte jedoch nicht möglich, Geld ins Ausland zu schicken. Damit wird verhindert, dass jenes Geld, welches zur Unterstützung der Menschen in Österreich gedacht ist, an die Familien im Ausland geschickt wird. Es wird auch unmöglich, von diesem Geld Schulden bei Schleppern zu begleichen, wodurch ihr menschenverachtendes Geschäftsmodell zusammenbricht. 

Indem weniger Geldleistungen ausbezahlt werden, wird das Asylsystem unattraktiver für jene, die nicht wirklich auf Schutz aus sind, sondern lediglich illegal bei uns einwandern und Geld beziehen wollen. Gleichzeitig wird durch die Sachleistungskarte das System bundesweit einheitlich, was zu Vereinfachungen und Einsparungen in der Verwaltung führt. Innenminister Gerhard Karner wird bis Juni ein praktikables Modell präsentieren.

Innenminister Gerhard Karner:

„Unser Ziel ist es, die Anreize für illegale Migration und Schleppertätigkeit weiter zu verringern. Dazu gehört auch, dass wir vermehrt Sach- statt Geldleistungen an Asylwerber geben. Die Sachleistungskarte ist hier eine wichtige Maßnahme, um Missbrauch zu verhindern.“