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01.10.2025

Schule braucht Ordnung und Chancen!

Schulen müssen für Kinder und Jugendliche sichere Orte sein, an denen Lernen, persönliche Entwicklung und soziales Miteinander gefördert wird. Wer das stört, gefährdet oder sogar Gewalt ausübt, muss klare Konsequenzen spüren.

Nico Marchetti

Bisher erfolgten Suspendierungen oft ohne echte Lösungen. Dadurch können sich problematische Verhaltensmuster verfestigen, Gefahren bestehen bleiben und das Risiko für einen dauerhaften Schulabbruch wächst. Die Regierung zieht daher die Konsequenzen: Mit verpflichtender Suspendierungsbegleitung und verbindlichen Perspektivengesprächen wird sichergestellt, dass Fehlverhalten nicht ohne Folgen bleibt – und dass Kinder eine zweite Chance bekommen.

Eckpunkte der verpflichtenden Suspendierungsbegleitung:

  • Ab 2026/27 gibt es in allen Bundesländern verpflichtende Angebote.
    • Damit wird sichergestellt, dass jedes Kind – egal wo – eine Chance auf Begleitung erhält.
  • Die Begleitung umfasst maximal vier Wochen, bei Antrag auf Ausschluss einmalig verlängerbar.
    • Diese klare Frist sorgt für Ordnung und Planbarkeit – für Schüler, Eltern und Schulen.
  • Erziehungsberechtigte müssen aktiv teilnehmen, Gespräche führen und ihr Kind unterstützen.
    • Wer sich weigert, muss mit Sanktionen bis hin zu Verwaltungsstrafen rechnen.
  • 8 bis 20 Stunden pro Woche pädagogische und sozialpädagogische Betreuung sind vorgesehen.
    • Damit geht es nicht nur um Disziplin, sondern auch um Lösungen für die Zukunft.
  • Im Fall einer Suspendierung werden Kinder- und Jugendhilfe sowie – je nach Situation – Polizei oder Aufenthaltsbehörden informiert.
    • So wird jeder Fall ernst genommen und es entstehen keine Schlupflöcher.

Perspektivengespräche gegen Schulabbruch:

Jeder Abbruch wird begleitet: In Gesprächen mit vertrauten Lehrpersonen werden die Ursachen geklärt und gemeinsam neue Wege gesucht. Wo es nötig ist, werden Schulpsychologie, Jugendcoaching oder Sozialarbeit einbezogen. Eltern, die sich weigern, handeln gegen die Interessen des eigenen Kindes und müssen mit Konsequenzen rechnen. Die Gespräche sollen Ursachen aufdecken, Rückmeldungen zum Schulleben geben und neue Chancen aufzeigen. Denn Jugendliche sollen nicht ins Leere fallen, sondern in Ausbildung, Schule oder Beruf weitergeführt werden.
 

Generalsekretär und Bildungssprecher Nico Marchetti:

„Werden Schülerinnen und Schüler suspendiert, sollen sie in Zukunft in dieser Zeit begleitet und auf den Wiedereinstieg in das Unterrichtsgeschehen vorbereitet werden. Das Ziel dieser Maßnahmen ist, Jugendliche mit ihren Problemen nicht alleine zu lassen und ihnen bestmögliche Unterstützung zu bieten. Mit verstärkter Beratung geben wir Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen Halt und leisten zudem einen entscheidenden Beitrag für mehr Sicherheit an Österreichs Schulen.“