Start für den Nationalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus

Logo Volkspartei 24.02.2026

Ministeriumsübergreifende Zusammenarbeit von BMI, BMJ und BMB unter federführender Koordinierung der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst nimmt Arbeit auf.

Innenminister Gerhard Karner

Mit einem Ministerratsvortrag startet die Bundesregierung heute den Nationalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus. Ziel ist es, Prävention, Strafverfolgung, Resozialisierung und Demokratieförderung konsequent zu verzahnen, um rechtsextremistischen Entwicklungen wirksam entgegenzutreten und das demokratische System nachhaltig zu stärken.

Vorgesehen ist die Erarbeitung von konkret umsetzbaren Handlungsschritten, zusammengefasst in einem verbindlichen Maßnahmenkatalog. Der Nationale Aktionsplan soll Strukturen schaffen, Zuständigkeiten bündeln und somit die Schlagkraft im Kampf gegen Rechtsextremismus erhöhen. Bereits getroffene Maßnahmen im Bereich des Rechtsextremismus werden noch effizienter und wirkungsvoller koordiniert und vernetzt.

Die Umsetzung erfolgt entlang von drei ineinandergreifenden Themenfeldern, für die jeweils ein Ressort die federführende Verantwortung übernimmt:

Die Gesamtkoordinierung liegt bei der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN), die dabei auf das von ihr etablierte „Bundesweite Netzwerk Extremismusprävention und Deradikalisierung (BNED)“ zurückgreift.

Innenminister Gerhard Karner:

„Der Verfassungsschutz und die Polizei sind in den letzten Jahren konsequent gegen jede Form von Extremismus vorgegangen. Das wird auch in der Zukunft so sein. Durch die Erarbeitung des Nationalen Aktionsplans gegen Rechtsextremismus werden die bisherigen Maßnahmen gebündelt und die Zusammenarbeit zwischen Justiz, Polizei und Bildungsministerium – aber vor allem auch der Zivilgesellschaft noch effizienter gestaltet.“