Unser Generalsekretär Markus Gstöttner stellt sich vor
In einer Interview-Reihe zeichnet unser neuer Generalsekretär Markus Gstöttner ein klares Bild von seinen Vorstellungen für die Zukunft der Volkspartei.

Seit 01. August 2026 ist Markus Gstöttner als Generalsekretär der Volkspartei in der Lichtenfelsgasse tätig. Anlässlich seines Dienstantritts hat er im Rahmen einer Interview-Reihe über seine neue Aufgabe als Generalsekretär, das Wertefundament sowie seine Vorstellungen für die Zukunft der Volkspartei gesprochen.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Identität der Volkspartei: Die ÖVP ist eine Mitte-rechts-Partei, wir sind eine christlich-soziale Partei und wir haben ein klares Wertekonzept.
- Grundwerte: Wir stehen für die Freiheit des Einzelnen, für die Leistungsfähigkeit und die Eigenverantwortung und auch die Möglichkeit, sich etwas aufzubauen, Eigentum zu schaffen.
- Aufgabe als Generalsekretär: Der Kernteil meiner Aufgabe ist das Parteimanagement. Ich will sehr viel mit den Landes- und Teilorganisationen kommunizieren und auch vor Ort sein. Neben der Kommunikation nach innen geht es auch um jene nach außen.
- Kampagnenfähigkeit: Inhaltlich haben wir ein sehr klares und gutes Grundsatzprogramm aus dem Jahr 2015. Zudem läuft derzeit ein Inhaltsprozess, wo wir aktuelle Themen diskutieren und neue politische Ansätze finden werden. Das zweite Element ist das Team. Das dritte ist die Kommunikation.
- Migrationspolitik: Wir stehen für eine klare Sicherheits- und Ordnungspolitik. Dazu gehört eine Migrationspolitik, die klarmacht, dass wir illegale Migration nicht tolerieren und auch keine Toleranz gegenüber jenen zeigen, die es mit unserer Gesellschaft nicht gut meinen und unsere Wertesysteme ablehnen.
- Wirtschaftspolitik: Wir sehen die ökosoziale Marktwirtschaft als die Grundlage unseres Wohlstands. Reguliert werden soll nur dort, wo es zum Allgemeinwohl notwendig ist.
- Europapartei: Wir sind sehr klar eine proeuropäische Partei. Wir sind für ein Europa der freien Staaten, das sich um die großen Fragen wie den Binnenmarkt oder den Außengrenzschutz kümmert.
- Unterschiede zur FPÖ: Die Bereitschaft, Verantwortung in schwierigen Zeiten zu übernehmen. Dazu waren die FPÖ und Kickl nicht bereit. Er wollte einfach nicht Kanzler werden. Die klare Distanzierung von jeder Form des Extremismus, der Spaltung, auch der Idee einer Dritten Republik. Und wir sind proeuropäisch.
Generalsekretär Markus Gstöttner:
„Gerade in so entscheidenden Phasen ist es wichtig, dass die Politik Orientierung gibt, Antworten gibt und entschlossen handelt. Ich bin überzeugt, dass eine christlich-soziale Politik dies leisten kann und auch leisten sollte. Eine Politik, in deren Zentrum immer die Würde und die Freiheit des Einzelnen stehen. Eine Politik, die anerkennt, dass unsere ökosoziale Marktwirtschaft die Grundlage unseres Wohlstands ist. Und eine Politik, die arbeitet für ein weltoffenes Österreich im Herzen Europas, in dem aber jeder, der zu uns kommt, sich auch an unsere Regeln halten muss.“
