Mit diesem Budget verhindern wir neue Steuern und setzen die größte Lohnnebenkosten-Senkung der Geschichte um – für Wirtschaft, Arbeit und Wohlstand.

Bundeskanzler Christian Stocker

Ein Budget mit klarer 

 der Volkspartei

Wir haben in den vergangenen 12 Monaten bewiesen, dass eine konsequente Budgetpolitik wirkt. Jetzt setzen wir den nächsten Schritt: ein Doppelbudget mit einem Gesamtvolumen von mehr als 5 Milliarden Euro – ein ausgewogener Mix aus konsequenter Budgetdisziplin und gezielten Zukunftsinvestitionen für Wachstum, Arbeitsplätze und die Zukunft unseres Landes.

Lohnnebenkostensenkung
Wir stärken den Wirtschaftsstandort mit der größten Lohnnebenkostensenkung der Geschichte und gezielten Impulsen für die Wirtschaft.
Aktivpension & Co
Gleichzeitig setzen wir auf mehr Leistungsgerechtigkeit – etwa durch die Aktivpension und eine nachhaltige Arbeitsmarktreform.
Keine neuen Belastungen
Dank Volkspartei keine Vermögens- und Erbschaftssteuern, keine Erhöhung der Grundsteuer, Beibehaltung der Abschaffung der kalten Progression.
Industriestrompreis
So entlasten wir energieintensive Betriebe und sichern Wettbewerbsfähigkeit sowie Arbeitsplätze. Für 2027 sollen zudem Anreize für Investitionen gesetzt werden.

Aufschwung

Standort stärken. Wachstum sichern.

 Lohnnebenkostensenkung (–1 % ab 2028)

Entlastung von rund 2 Milliarden Euro zur Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Wachstum.

 Industriestrompreis ab 2027

Entlastung energieintensiver Betriebe zur Sicherung des Produktionsstandorts.

 Konjunkturpaket 2027

Investitionsimpulse, u. a. durch einen Investitionsbooster.

 Sicherung des Agrardiesels (2027–2028)

Absicherung der heimischen Landwirtschaft und Versorgungssicherheit.

Gerechtigkeit

Leistung fördern, nicht bestrafen.

 Sozialleistungen & Integration

Wartefristen und verpflichtende Integrationsprogramme für gerechtere Systemzugänge.

 Arbeitsmarktreform

Mehr Beschäftigungsanreize und Anpassungen bei Versicherungsbeiträgen.

 Aktivpension ab 2027

Steuerfreibetrag bis 15.000 € jährlich + geringere Pensionsbeiträge.

 Pensionsanpassung mit Verantwortung

Ausgewogene Anpassung unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage.

Reformen

Staat modernisieren. Effizienz steigern.

 Schlankere Verwaltung

Weniger Personal durch Digitalisierung und gezielte Effizienzmaßnahmen.

 Förderwesen reformieren

Gezielte Einsparungen und stärkere Treffsicherheit.

 Anpassung bei Erholungskuren

Mehr medizinische Notwendigkeit, weniger Systemausweitungen.

Unser Bundeskanzler informiert über das
Doppelbudget.

Was war die Ausgangslage des Doppelbudgets?
 2% Inflation.
 1% Wirtschaftswachstum
 Null Toleranz gegenüber jenen, die unsere Grundwerte und unsere Art zu leben ablehnen
Doch die internationalen Rahmenbedingungen haben sich zuletzt deutlich verschärft: geopolitische Krisen, steigende Rohstoffpreise und anhaltender Inflationsdruck stellen Bevölkerug und Betriebe vor neue Herausforderungen. Dieses Budget setzt daher auf Stabilität, Verlässlichkeit und Zukunftsorientierung.
Warum spart die Bundesregierung rund fünf Milliarden? Der Konsolidierungsbedarf liegt laut Medien 2027 bei einer Milliarde und 2028 bei zwei Milliarden.
Die Bundesregierung spart insgesamt rund fünf Milliarden Euro, weil sie nicht nur den unmittelbaren Konsolidierungsbedarf, sondern darüber hinaus zusätzlichen Spielraum schafft, um Österreichs Finanzen langfristig abzusichern und eine Reserve in unsicheren Zeiten zu haben. Gleichzeitig soll das Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr durch gezielte Maßnahmen unterstützt und der Standort gestärkt werden.
Die Pensionen werden nun bereits zum zweiten Mal in Folge unter der Inflationsrate angepasst – wie ist das zu rechtfertigen?
Die Anpassung der Pensionen knapp unter der Inflationsrate ist keine einfache Entscheidung, aber angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage in geringem Maße notwendig. Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen durch den Iran-Krieg werden die Pensionen nun moderat knapp unter der Inflationsrate angepasst. Dabei wurde bewusst darauf geachtet, dass der Beitrag der Pensionistinnen und Pensionisten – gemessen am Gesamtvolumen von rund fünf Milliarden Euro – geringer ausfällt als in vergleichbaren Situationen der Vergangenheit. Trotzdem ist klar: Das österreichische Pensionssystem gewährleistet weiterhin eine verlässliche Sicherheit im Alter. Auch mit der Anpassung knapp unter der Inflation bleibt sichergestellt, dass Pensionistinnen und Pensionisten insgesamt auf stabile Rahmenbedingungen zählen können und ihre finanzielle Situation weitgehend erhalten bleibt.
Wird die Senkung der Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt spürbar sein?
Die Senkung der Lohnnebenkosten ist ein zentraler Bestandteil dieses Budgets, weil sie direkt den Wirtschaftsstandort stärkt, Betriebe entlastet und Arbeitsplätze sichert. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten verbessert sie die Wettbewerbsfähigkeit und schafft Raum für Wachstum. Auch eine Senkung um einen Prozentpunkt ist spürbar: Insgesamt bedeutet das eine Entlastung von rund zwei Milliarden Euro ab 2028 – das ist ein klarer Impuls für Unternehmen, Investitionen und Beschäftigung.
Warum führt die Bundesregierung einen Industriestrompreis ein?
Der Industriestrompreis wird eingeführt, um energieintensive Betriebe gezielt zu entlasten, den Produktionsstandort Österreich zu sichern und sicherzustellen, dass Unternehmen sich weiterhin in Österreich ansiedeln und nicht ins Ausland abwandern. Gerade angesichts hoher Energiepreise stärkt das die Wettbewerbsfähigkeit und schützt Arbeitsplätze.
Warum wird der sogenannte Agrardiesel für Landwirte verlängert, obwohl er den Verbrauch fossiler Energie fördert?
Die Verlängerung des Agrardiesels ist eine bewusste Entscheidung zur Absicherung unserer heimischen Landwirtschaft. Unsere Bäuerinnen und Bauern stehen unter massivem wirtschaftlichem Druck und sind für ihre tägliche Arbeit auf Diesel angewiesen – nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil es derzeit oft keine praktikablen Alternativen gibt. Gleichzeitig geht es um mehr als nur Kosten: Wer die heimische Produktion schwächt, riskiert mehr Importe aus Drittstaaten mit deutlich schlechterer Umweltbilanz. Die Volkspartei steht zur Absicherung der Versorgungssicherheit und zu regionaler und qualitativ hochwertiger Landwirtschaft.
Warum wehrt sich die ÖVP so vehement gegen Erbschafts- und Vermögenssteuern?
Österreich hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Neue Vermögens- und Erbschaftssteuern würden Leistung bestrafen, Investitionen hemmen und den Eigentumsaufbau erschweren, ohne die strukturellen Probleme zu lösen. Zudem sind sie schwer zu bewerten und bürokratisch aufwendig – deshalb wurden sie bereits 1994 von SPÖ-Finanzminister Ferdinand Lacina abgeschafft. Gerade Familienbetriebe in Wirtschaft und Landwirtschaft wären besonders betroffen: Ihr Vermögen steckt oft in Maschinen, Gebäuden oder Grund und Boden und ist nicht frei verfügbar. Erben müssten verkaufen, Schulden aufnehmen oder den Betrieb aufgeben.
Wozu braucht es die Aktivpension? Gönnt die ÖVP den Pensionistinnen und Pensionisten in diesem Land keinen Ruhestand?
Die Aktivpension nimmt niemandem den Ruhestand – sie schafft zusätzliche Freiheit. Schon heute arbeiten rund 150.000 Menschen freiwillig über das Pensionsalter hinaus, künftig werden sie dafür mehr Netto-Einkommen haben – mit bis zu 15.000 Euro steuerfrei pro Jahr und einer massiven Reduktion der Pensions-versicherungsbeiträge. Gleichzeitig wirken wir so dem Fachkräftemangel entgegen. Es geht also nicht um ein „Müssen“, sondern um ein attraktives „Können“ – für alle, die länger arbeiten möchten.
Ist die Wartefrist bei Sozialhilfe gerecht?
Sozialleistungen sollen in erster Linie jenen zugutekommen, die es wirklich brauchen. Mit der Wartefrist auf volle Sozialhilfe und einem verpflichtenden Integrationsprogramm für Migrantinnen und Migranten stellen wir sicher, dass nicht sofort voller Zugang zu Sozialleistungen zusteht. Das ist fair gegenüber allen, die arbeiten, einzahlen und unser System tragen.
Welche Maßnahmen umfasst die Arbeitsmarktreform konkret?
Die Arbeitsmarktreform umfasst mehrere konkrete Maßnahmen, die Beschäftigung attraktiver machen und das System treffsicherer gestalten: Beispielsweise werden durch die stufenweise Angleichung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge stärkere Anreize für Vollzeitarbeit geschaffen.
Wann werden Familien- und Sozialleistungen wieder valorisiert?
In der aktuellen Budgetsituation haben wir uns im Gesamtpaket darauf verständigt, die Valorisierung für Familien- und Sozialleistungen für ein weiteres Jahr auszusetzen. Das ist eine Entscheidung, die mehrere Leistungen und Ressorts betrifft. Gleichzeitig ist uns wichtig: Das Geld kommt weiterhin bei den Familien an. Deshalb setzen wir einen klaren Schwerpunkt beim Ausbau der Kinderbetreuung. Das ist eine zentrale Maßnahme, um Familien konkret zu entlasten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Klar ist auch: Die Budgetverhandlungen sind im Detail noch nicht abgeschlossen. Wir bleiben dran, um auch in herausfordernden Zeiten die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Familien sicherzustellen. Der Familienbonus bleibt in voller Höhe erhalten. Der Familienbonus wirkt dort, wo Einkommen erzielt wird. Er ist auch ein Leistungsanreiz. Während der Kinderbetreuung kann weiterhin ein Elternteil den vollen Familienbonus geltend machen. Künftig wird es eine Anpassung bei der Aufteilung geben: In den ersten drei Lebensjahren eines Kindes kann weiterhin ein Elternteil den gesamten Familienbonus beziehen. Ab dem 4. Geburtstag wird ein Viertel des Familienbonus verpflichtend dem Elternteil mit dem geringeren Einkommen zugeordnet. Für Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher ändert sich nichts. Diese Regelung greift nur dann, wenn alle Kinder im Haushalt älter als drei Jahre sind.
Warum spart die Bundesregierung jetzt schon bei Kuren?
Hier geht es nicht um pauschales Sparen, sondern um mehr Treffsicherheit. In den letzten Jahren haben sich die Ausgaben für Kuren massiv gesteigert. Daher sollen die Ausgaben für Erholungskuren in den kommenden Jahren zurückgeführt werden. Künftig wird daher wieder stärker auf die tatsächliche medizinische Notwendigkeit geachtet und die weiterführende Begleitung nach der Kur verbessert, damit die Maßnahmen nachhaltiger wirken und dort ankommen, wo sie wirklich gebraucht werden.
Wozu erhöht man die Steuern auf hochprozentigen Alkohol?
Die Erhöhung der Steuern auf hochprozentigen Alkohol dient nicht nur der Einnahmenseite, sondern verfolgt auch einen klaren gesundheitspolitischen Zweck. Der regelmäßige Konsum von hochprozentigem Alkohol ist mit erheblichen Folgekosten für das Gesundheitssystem verbunden und damit für die gesamte Gesellschaft. Die Maßnahme setzt daher bewusst einen Anreiz für einen verantwortungsvolleren Konsum und ist auch vor dem Hintergrund der Prävention und langfristigen Entlastung des Gesundheitssystems zu sehen. Betroffen ist im Übrigen vor allem Industriealkohol.
Warum wird der Gewinnfreibetrag adaptiert?
Der Gewinnfreibetrag wird adaptiert, um gezielt die Realwirtschaft zu stärken. Bisher war es möglich, den Freibetrag auch über breitere Veranlagungsformen zu nutzen. Künftig wird der Fokus stärker auf echte, konkrete Investitionen gelegt – also dort, wo unmittelbar Wertschöpfung, Beschäftigung und Wachstum entstehen.
Ist die Einführung einer gestaffelten Körperschaftsteuer ab einem Gewinn von einer Million Euro mit 24 Prozent nicht standortfeindlich?
Die Volkspartei steht klar für niedrige Steuern und lehnt Steuererhöhungen grundsätzlich ab. In der aktuellen Situation, in der alle kompromissbereit ihren Beitrag zur Budgetsanierung leisten müssen, handelt es sich hierbei um eine sehr maßvolle Anpassung. Die Anhebung der Körperschaftssteuer von 23 auf 24 Prozent betrifft ausschließlich Gewinne über eine Millionen Euro. Damit bleibt die Maßnahme überschaubar und verantwortungsvoll – insbesondere im Vergleich zu deutlich standortschädlicheren Eingriffen wie Vermögens- oder Erbschaftssteuern, die wir erfolgreich verhindern konnten.
Warum wird bei Förderungen und im öffentlichen Dienst gespart?
Hier geht es nicht um blindes Sparen, sondern um mehr Effizienz im System. Durch gezielte Nicht-Nachbesetzungen und verstärkte Digitalisierung wird der öffentliche Dienst schlanker und moderner, bei gleichzeitig besserem Service. Auch bei Förderungen wird genauer hingeschaut und eingespart, wo es sinnvoll ist. So stellen wir sicher, dass Steuergeld effizient eingesetzt wird und Spielraum für wichtige Zukunftsinvestitionen bleibt.
Warum wird die Bankenabgabe gesenkt?
Auch im Finanzsektor gilt: Jeder muss in herausfordernden Zeiten seinen fairen Beitrag leisten – daher werden auch die Banken weiterhin in die Verantwortung genommen. Aus diesem Grund wird die Bankenabgabe fortgesetzt. Gleichzeitig setzen wir aber bewusst auf regulatorische Vereinfachungen, um Bürokratie abzubauen.
Warum wird die Immobilienertragssteuer valorisiert?
Die Volkspartei steht klar für Eigentum, für seine Förderung und für insgesamt niedrige Steuern. Gerade deshalb ist uns wichtig, dass Maßnahmen stets ausgewogen und mit Augenmaß gesetzt werden. In der aktuellen Situation gilt jedoch: Alle müssen ihren Beitrag leisten, um die Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Die Valorisierung der Immobilienertragsteuer ist daher eine maßvolle und sachlich begründete Anpassung im Sinne eines fairen Kompromisses. Gleichzeitig zeigt der Vergleich deutlich, dass wir weitergehende und standortschädliche Maßnahmen wie Vermögens- oder Erbschaftssteuern konsequent verhindern konnten – und damit Eigentum in Österreich weiterhin geschützt bleibt.

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